Anerkennung als Katzenrasse

Für die endgültige Anerkennung als Katzenrasse benötigte die Norwegische Waldkatze bei aller Beliebtheit gerade in ihrer Heimat Norwegen natürlich auch noch das Ok der Fifé. Im November 1977 war es dann soweit. Carl-Frederik Nordane flog in Begleitung von Arvid Engh als Vertreter des NRR gemeinsam mit Helne Nordene zur Generalversammlung der Fifé nach Paris in Frankreich.

Dabei verzichtete man auf die Mitnahme von Katzen, im Gepäck hatte man aber natürlich viele Bilder von Truls und anderen Waldkatzen. Dazu natürlich auch jede Menge Papiere. So verlangte die Fifé in den 1970er Jahren zur Anerkennung einer Katzenrasse den Nachweis dreier vollständiger Generationen.

Aber Papiere zu haben, Bilder mitzunehmen und zu Hause in Norwegen echte Waldkatzen sitzen zu haben ist das eine. Und so war die Spannung natürlich groß. Schließlich konnte Helene Nordane das Telegramm schicken, dass die Norwegische Waldkatze von der Fifé als eigenständige Katzenrasse anerkannt wurde.

Anerkennung der Norwegischen Waldkatze ist Fernsehmeldung

Die Meldung schaffte es in Norwegen sogar ins Fernsehen.

Der damals anerkannte norwegische Standard für die Rasse ist bis heute grundlegend und wurde in den Jahren 1987, 1993 und 1999 nur jeweils geringfügig korrigiert. Nach wie vor soll die Norwegische Waldkatze nach Aussehen und Typ beurteilt werden, und nicht nach ihrer Farbe.

Die Norwegische Waldkatze wird heute als Rassekatze von folgenden Verbänden anerkannt: TICA, WCF, GCCF, FIFE

Was ist Fifé?

Fédération Internationale Féline, abgekürzt eben FIFe, ist eine internationale Dachorganisation von Katzenzuchtverbänden aus aller Welt. Eine der Aufgaben der FIFe ist es eben, einen einheitlichen Standarf für die Zucht der verschiedenen Katzenrassen zu schaffen. Außerdem stellte der Dachverband Regeln für die Katzenschauen auf. Der FIFe sind derzeit 42 nationale Verbände aus 40 europäischen, asiatischen und südamerikanischen Ländern angeschlossen (Stand: Dezember 2017).